Yoga-Wege

Yoga Wege

„Die Vollendung des ganzheitlichen Yogas wird erreicht sein, wenn jeder seinen eigenen Weg des Yogas und der Entfaltung seiner eigenen Natur folgen kann in ihrem Aufwärtsstreben zu dem, was die Natur überschreitet.“

So schrieb der französische Yogi Satprem in seiner Einführung in den Integralen Yoga, die 1964 unter dem Titel „Sri Aurobindo oder das Abenteuer des Bewusstseins“ erschien. Ganz allgemein ist Yoga als spiritueller Weg zu verstehen, mit dem der Yogi zur Erleuchtung gelangt. Doch nicht alle Menschen können auf dem gleichen Weg ans Ziel kommen und so unterscheidet man verschiedene Yoga-Wege, die alle auf ihre eigene Art und Weise an das gleiche Ziel führen, die Einheit mit allem, was ist.

Während in den klassischen Yoga-Schriften in der Regel von vier Yoga-Wegen gesprochen wird – Raja Yoga, Jnana Yoga, Karma Yoga und Bhakti Yoga – kennt man heute insgesamt 6 Yoga-Wege. So wird das traditionelle System der vier Wege durch Kundalini und Hatha Yoga ergänzt.

Sechs Yoga-Wege führen ans Ziel

All diese Wege führen zum Ziel, aber jeder setzt seinen eigenen, ganz individuellen Schwerpunkt. So wird Raja Yoga auch als der Yoga der Meditation bezeichnet. In acht meditativen Stufen des auch Asthanga Yoga genannten Weges erlernt der Yogi Schritt für Schritt die Beherrschung des Geistes.

So schrieb der französische Yogi Satprem in seiner Einführung in den Integralen Yoga, die 1964 unter dem Titel „Sri Aurobindo oder das Abenteuer des Bewusstseins“ erschien. Ganz allgemein ist Yoga als spiritueller Weg zu verstehen, mit dem der Yogi zur Erleuchtung gelangt. Doch nicht alle Menschen können auf dem gleichen Weg ans Ziel kommen und so unterscheidet man verschiedene Yoga-Wege, die alle auf ihre eigene Art und Weise an das gleiche Ziel führen, die Einheit mit allem, was ist.

Während in den klassischen Yoga-Schriften in der Regel von vier Yoga-Wegen gesprochen wird – Raja Yoga, Jnana Yoga, Karma Yoga und Bhakti Yoga – kennt man heute insgesamt 6 Yoga-Wege. So wird das traditionelle System der vier Wege durch Kundalini und Hatha Yoga ergänzt.

Im Gegensatz dazu ist der Hatha Yoga sehr stark auf die Asanas konzentriert. Der Hatha Yoga gilt deshalb als der Yoga des Körpers. Der Jnana Yoga ist der Yoga des Wissens und spricht die intellektuelle Ebene an. Auf diesem Weg des Wissens strebt der Yogi die Erkenntnis der letzten Wahrheit an. Der Bhakti Yoga wird auch als Yoga der Hingabe bezeichnet und ist der Weg der liebenden Hingabe an Gott. Der Yogi strebt die Nähe zu und die Vereinigung mit dem Göttlichen an.

Der fünfte Yoga-Weg ist Karma Yoga, der Yoga der Handlung. Im Vordergrund steht der altruistische Dienst. Hier strebt der Yogi danach, selbstlose Taten zu vollbringen, ohne an ihnen anzuhaften. Als Letztes ist der Kundalini Yoga zu nennen, der Yoga der Energie. Durch Asanas wird dabei die Kundalini Kraft, die als Schlange verstanden wird, die im Becken ruht, aktiviert. Mit ihrer Hilfe soll es dem Yogi möglich sein, sein gesamtes geistiges, körperliches und kreatives Potential zu nutzen.

Übe von jedem ein bisschen

Jeder Yoga-Weg stellt einen eigenen Zugang zum Ziel der Einheit mit allem, was ist, dar. Doch da im Yoga immer Ganzheitlichkeit angestrebt wird, gehören alle sechs Wege auch zusammen. Jeder von ihnen spricht nämlich nur einen Teil des Menschseins an.

In der Regel jedoch fühlt sich jeder Yogi zu einem bestimmten Yoga-Weg stärker hingezogen als zu den anderen, sodass dieser vertieft werden sollte. Um die ganzheitliche Wirkung des Yoga jedoch entfalten zu können, dürfen auch die anderen Elemente nicht vernachlässigt werden. Der Yoga-Meister Swami Sivananda drückte es so aus: „Mach ein wenig Asanas, ein wenig Pranayama; reflektiere ein wenig, meditiere ein wenig…“ Erst in der Kombination aller sechs Yoga-Wege findet der Mensch nämlich zu einer ganzheitlichen und umfassenden Entwicklung.

Näheres über die einzelnen Yoga-Wege erfahren Sie auf unseren Unterseiten: