Yoga und Burnout

Yoga und Burnout

Wenn gar nichts mehr geht, wenn man vor lauter Stress nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht, wenn einem die Zeit nur so durch die Finger zu rennen scheint und es keine Gelegenheit mehr zur Regeneration gibt, dann spricht man vom sogenannten Burnout-Syndrom. Was noch vor einigen Jahren als Phänomen unter Konzernchefs und Menschen in Führungspositionen galt, ist heute eine regelrechte Volkskrankheit. Immer mehr Menschen leiden körperlich und seelisch unter den Folgen der beruflichen und privaten Dauerbelastung. Emotionale Erschöpfung, Gleichgültigkeit, Reizbarkeit, Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Antriebslosigkeit sind deutliche Anzeichen für das „Ausbrennen“ und erfordern ein schnelles Handeln. Eine Möglichkeit, körperlichen Ausgleich zu schaffen, Stress abzubauen, Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen – kurz dem Burnout etwas entgegenzusetzen, ist Yoga. Die folgenden Erläuterungen sollen zeigen, wie Yoga und Gesundheit – körperliche und geistige – zusammenhängen.

Mit Yoga das Burnout-Syndrom besiegen

Yoga bietet bei Burnout einen ganzheitlichen Heilansatz, denn es verbindet Atemübungen, Körperhaltungen und -bewegungen mit Konzentration und Meditation und spricht so verschiedene Ebenen zur gleichen Zeit an.

Der Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan begegnet dem Burnout-Syndrom zum Beispiel durch Körperübungen, die dem Yogi dabei helfen, ein Gespür für sich selbst und seine individuellen Grenzen zu entwickeln, Übungen des bewussten Atems, bei denen Stress abgebaut und Kraft getankt wird, Übungen der Tiefenentspannung, die dabei helfen, Spannungen freizusetzen und den Körper zu regenerieren, gefolgt von Meditationsübungen, die das Konzentrations - und Vorstellungsvermögen verbessern.

Kundalini Yoga eignet sich auch deshalb gut als Therapie gegen das Burnout-Syndrom, weil es sich problemlos in den Alltag integrieren lässt und dabei nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Dadurch lässt sich sofort ein bedeutender Stressfaktor eliminieren, nämlich die Frage: „Wann soll ich denn bei all diesem Stress noch Yoga machen?“

Beim Yoga neue Energie tanken und erholen

Yoga bietet genau das, was Menschen, die unter Burnout leiden, brauchen: Eine schnelle, effektive Technik, mit der es gelingt, zu entspannen, Energie zu tanken und den Geist neu zu fokussieren.

Meditationsübungen und Asanas lassen sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren und sollten in regelmäßigen, kurzen Arbeitspausen über den Tag verteilt praktiziert werden. So werden Verspannungen gelöst, festgefahrene Gedanken gelockert und Ruhemomente geschaffen, in denen der Übende Luft holen und neue Kraft tanken kann. Balancehaltungen sorgen nicht nur für eine äußerliche (körperliche) Balance, sondern fördern auch die innere (seelische) Balance, Umkehrhaltungen verbessern die Konzentration und die Breitschaft für Neues und Vorbeugen verhelfen zur Hingabe an den Moment.

Hüftöffnende Übungen lösen darüber hinaus Spannungen und negative Emotionen und regenerative Haltungen entschleunigen, revitalisieren und entspannen. Grund genug, bei Burnout auf Yoga zurückzugreifen und den ganzheitlichen Ansatz für mehr Ruhe und Ausgeglichenheit zu nutzen.

Unterstützung dafür finden Sie zum Beispiel in Anti-Stress Yoga, einer Yoga-Kartenbox mit 54 Asanas und 20 gesunden und leckeren Rezepten.