Yoga für Golfer

Yoga für Golfer

Yoga und Golf – zunächst wollen diese beiden Sportarten nicht so recht zueinander passen. Doch wer erfolgreich und mit Freude Golf spielen möchte, muss seinen Körper verstehen, ihn bis in die Zehenspitzen fühlen können. Im Yoga wird genau diese Fähigkeit zur intensiven Wahrnehmung geschult. Die Yoga-Praxis vereint Körper, Geist und Seele, bringt den Übenden ganz zu sich und in den Moment. Yoga für Golfer wurde speziell entwickelt, um diese positiven Effekte für das Golfspielen zu nutzen. Insbesondere der sehr einseitigen Belastung durch den Golf-Schwung kann mit einem komplementären Yoga-Training entgegen gewirkt werden. So vermeiden Sie Rückenschmerzen und Gelenkprobleme beim Golfspielen.

Warum Golfer Yoga machen sollten

Yoga für Golfer orientiert sich an den klassischen Übungen des Hatha Yoga, wobei besonders intensiv mit isometrischer Spannung gearbeitet wird. Das heißt, die Muskeln werden durch harmonisches Gegenhalten gegen einen Widerstand trainiert. So baut der Golfer ein starkes und zugleich flexibles Muskelkorsett auf, das ihm hilft, im Golf-Schwung seine volle Kraft zu entfalten. Darüber hinaus sorgt Yoga für Golfer für eine größere Beweglichkeit der Muskeln und Bänder, sodass die Gefahr von Zerrungen verringert wird. Auch Verspannungen und Übersäuerung in den Muskeln wird durch die Yoga-Praxis entgegen gewirkt.

Im Yoga lernen Golfer außerdem, ihre eigene Atmung bewusst wahrzunehmen und zu vertiefen. Verspannungen des Zwerchfells sind häufige Ursachen für Kurzatmigkeit und Atemnot, die die Konzentration und die Beweglichkeit einschränken. Die Atemübungen und Positionen des Yoga helfen, den Brustraum zu öffnen, die verspannte Brust- und Bauchmuskulatur zu dehnen und zu entspannen.

Durch die intensiven Übungen verhilft Yoga für Golfer dem Übenden außerdem zu einem stärkeren Körpergefühl: Nicht nur die Atmung wird deutlicher wahrgenommen, auch jede einzelne Bewegung findet mehr Beachtung. So lernt der Übende, seinen Körper im Golfspiel bewusster und gezielter einzusetzen. Hinzu kommt die erhöhte Konzentrationsfähigkeit des Golfers durch die Yoga-Übungen und Meditationen. Der Golfer lernt, seine Aufmerksamkeit stärker zu fokussieren, sich von Nebensächlichkeiten frei zu machen und ganz auf das Wesentliche – den Abschlag – zu konzentrieren.

Worauf beim Yoga für Golfer zu achten ist

Yoga ist als komplementäres Training für viele Sportarten geeignet. Beim Golfen ergeben sich aus der einseitigen Belastung und der Rotation des Körpers beim Abschlag einige Besonderheiten, auf die auch im Yoga-Training eingegangen werden sollte. Insbesondere ist darauf zu achten, dass die Seite, die dem Golfer leichter fällt, weniger trainiert wird als die andere Seite. Das Verhältnis sollte in etwa 1:2 entsprechen, damit der Körper gleichmäßig belastet und trainiert wird. Darüber hinaus bieten sich für Golfer insbesondere jene Übungen an, die die Rotation des Körpers unterstützen, also die Aufdrehung von Hüfte und Oberkörper beim Golfschwung erweitern. Durch Asanas wie „der gedrehte Winkel“, „das gedrehte Dreieck“ und die diversen Kokodilsübungen werden außerdem Fehlstellungen der Wirbelsäule korrigiert.

Weitere Übungen, die im Yoga für Golfer besondere Beachtung finden sollten, sind Dehnungsübungen im Brust- und Schulterbereich – „der Fisch“, „die Kobra“, „der Bogen“ – Arm- und Schulterübungen, die die Armgelenke und Armmuskeln vor Zerrungen schützen – z.B. „das Brett“ – Bein- und Fußübungen, die den Verkürzungen der Beinmuskulatur entgegenwirken – Vorbeugen, „der Fersensitz“ – und Konzentrationsübungen und Meditation. Schon nach kurzer Zeit werden Sie sehen, welchen positiven Einfluss die Yoga-Praxis auf Ihr Golfspiel haben wird.

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