Skiyoga

Mit Skiyoga die eigenen Grenzen überwinden

Der Begriff Skiyoga weckt zunächst wilde Assoziationen: Da sieht man enthusiastische Skifahrer vor dem geistigen Auge, die die Position des Kriegers einnehmen, während sie die Pisten hinunterfahren, die Drehpositionen wagen und die sich während der Abfahrt in die Meditation versenken. Doch so ist Skiyoga nicht. Die Verbindung von Ski und Yoga findet nicht auf der Piste statt, sondern nur im Kopf. Sonst ist alles ganz normal: Auf der Piste wird Ski gefahren und im Übungsraum wird Yoga praktiziert. Auswirken wird sich diese Kombination aber vor allem auf der Piste. Yoga verändert die Geisteshaltung, die persönliche Einstellung, die innerliche und äußerliche Flexibilität und das Körpergefühl.

Das kommt den Skifahrern sehr zugute. Wer sich beim Yoga auf den eigenen Körper einlässt, ihn voll und ganz wahrnimmt und spürt, der erlebt das Skifahren anschließend wesentlich bewusster und intensiver. Vor allem dann, wenn man noch etwas unsicher auf Skiern unterwegs ist oder aus Angst vor Stürzen zu vorsichtig fährt – und gerade dadurch gefährliche Stürze riskiert – kann Skiyoga eine echte Hilfe sein. Innere Blockaden werden abgebaut und wirkliche Fortschritte auf den Brettern erzielt. Und selbst Profis (oder solche, die sich für Profis halten) können mit Skiyoga noch ganz neue Sphären erreichen. Die Kombination aus Ski und Yoga verankert das Bewusstsein im Körper. Neigen die Gedanken sonst oft dazu, abzuschweifen, hilft Yoga dabei, vollkommen im Moment anzukommen und ihn mit jeder Faser des Körpers wahrzunehmen. Das gibt jeder schönen Abfahrt noch eine ganz neue Qualität.

Wie funktioniert Skiyoga?

Skiyoga praktiziert man in der Regel im Rahmen eines Skiurlaubs – es sei denn, man ist glücklich genug, in oder sehr nah an einem Skigebiet zu wohnen und Yoga und Skifahren gleichermaßen in seinen Alltag integrieren zu können. In der Regel aber kombiniert man beides in einem Skiurlaub. Vorerfahrungen im Yoga sind in den meisten Skiyoga-Kursen keine Voraussetzung. Sie stehen allen Sportlern offen, die ihr Skierlebnis noch weiter verbessern wollen, und sind auch für absolute Neulinge geeignet. Häufig basieren diese Unterrichtsstunden auf dem sogenannten Viniyoga, einem Yoga-Stil, bei dem sich die Übungen an die Bedürfnisse und Fähigkeiten jedes Einzelnen anpassen. Hier passt sich der Yoga dem Menschen an – nicht umgekehrt. Der Mensch wird zum Maß aller Dinge und genau das braucht es auch in einem Urlaub, der Körper und Seele gut tut. Wer noch nie vorher Yoga gemacht hat, findet so den richtigen Einstieg und wer schon länger Yoga praktiziert, wird beim Skiyoga neue Herausforderungen erleben und sich weiterentwickeln können.

Skiyoga wird ganzheitlich in den Tag integriert: Er beginnt mit Yogaübungen, die gezielt die Körperwahrnehmung verbessern und die Atmung vertiefen. All das zielt darauf ab, Körper und Geist auf den Tag auf der Piste vorzubereiten, das Bewusstsein zu öffnen und aufnahmebereit zu machen. Die Übungen helfen dabei, ganz im eigenen Körper anzukommen – ein Zustand, der später auf der Piste seine ganze positive Wirkung entfalten wird. Dann geht es auch direkt los. Den Tag über powern sich die Teilnehmer beim Skifahren so richtig aus, genießen die frische Luft, die Sonne, das Gefühl von frischem Schnee unter den Skiern und den Rausch der Geschwindigkeit. Auch hierfür ist Fahrerfahrung nur bedingt erforderlich. Wer noch nie Ski gefahren ist, macht einen Skikurs mit und wird spüren, wie Skiyoga ihm dabei hilft, Ängste abzubauen, Neues aufzunehmen und es umzusetzen und sich ganz auf diese aufregende Erfahrung einzulassen. Schnell können so Fortschritte erzielt werden, die sonst wesentlich länger auf sich warten lassen würden. Am Ende eines solchen Tages steht dann noch eine Einheit Yoga auf dem Programm. Mit Meditationsübungen und Entspannungstechniken bekommen die müden Muskeln genau das, was sie nun brauchen, um sich zu erholen und für den nächsten Tag zu regenerieren.

Skiyoga verleiht Ihnen ein vollkommen neues Körpergefühl.

Die positiven Effekte des Skiyogas

Natürlich weicht das Programm der unterschiedlichen Anbieter von Skiyoga sehr voneinander ab. Es gibt nicht das eine richtige Skiyoga, sondern lediglich die verschiedenen Interpretationen der einzelnen Yogaschulen und Trainer. Gleiches gilt auch für die Auswahl der Asanas, Pranayamas und Meditationen. Zwar ist es das Ziel aller Yoga-Übungsstunden, die Flexibilität von Bändern und Muskeln zu verbessern, doch welche Schwerpunkte darüber hinaus gesetzt werden, hängt vom jeweiligen Kursleiter ab. Einige stärken vielleicht den Organismus und die Abwehrkräfte, andere legen mehr Wert darauf, den Übenden Ruhe und Gelassenheit zu bringen. Auch Koordination und Konzentration können Schwerpunkte von Skiyoga sein. Das Schöne daran ist dann, dass diese neu gewonnenen Erkenntnisse oder Stärken auch aus dem Urlaub mitgenommen werden können. Selbst wer zu Hause keine Skipiste vor der Tür hat, kann weiterhin davon profitieren. Wenigstens die Yogapraxis lässt sich nämlich in jedem Fall fortsetzen. Im nächsten Jahr, wenn man dann ins Skigebiet zurückkehrt, sind die Effekte des Skiyogas dann noch überwältigender.

Ein wunderschönes Urlaubsziel für Skiyoga ist Zermatt: Hier, am Fuß des Matterhorns, genießen Sie ein internationales Skigebiet mit mehr als 350 Pistenkilometern und Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden. Die umliegende Bergwelt lädt zudem dazu ein, sich auf sich selbst zu besinnen, Ruhe und Kraft zu tanken, zu reflektieren und zu meditieren. In unserem Ski-Shop Zermatt finden Sie alles, was Sie für einen unvergesslichen Skiurlaub mit Yoga brauchen.

Bei uns finden Sie außerdem viele tolle Anregungen für Ihren Yoga-Urlaub.