Rücken-Yoga

Jeder von uns verbringt täglich etwa 14 Stunden sitzend am Schreibtisch, auf der Couch, in der Bahn am Steuer eines Fahrzeugs, in der Schule oder an der Kasse. Ein schmerzender Rücken, ein steifer Nacken und verspannte Schultern sind die Folge von Bewegungsmangel und Stress. 80 Prozent der Bevölkerung klagen regelmäßig über Rückenschmerzen, die Volkskrankheit Nummer 1.

Rücken-Yoga

Kein anderes Leiden ist so oft für Krankschreibungen verantwortlich wie ein schmerzender Rücken. Rücken-Yoga kann helfen, den Schmerzen langfristig entgegenzuwirken. Mit entsprechenden Yoga-Übungen lösen Sie die Verspannungen, entspannen den Rücken-, Hals- und Nackenbereich und tragen so erheblich zu Ihrem persönlichen Wohlbefinden bei. Gleichzeitig wird die Rücken- und Bauchmuskulatur gestärkt, die Nährstoffversorgung und Beweglichkeit der Wirbelsäule verbessert und die Schmerzanfälligkeit gelindert. Nicht umsonst sagt man, ein starker Rücken kenne keinen Schmerz. Ganz nebenbei sorgen Sie beim Rücken-Yoga auch für einen geistigen Ausgleich und bauen Stress ab.

Rücken-Yoga: So geht‘s

Damit der Rücken-Yoga seine volle Wirkung entfalten kann, ist es unbedingt notwendig, die Übungen regelmäßig – zwei bis drei Mal in der Woche – durchzuführen. Die beste Zeit für rückenstärkendes Yoga ist am Morgen, direkt nach dem Aufstehen.

So bereiten Sie Ihren Körper auf den folgenden Tag vor, dehnen Muskeln und Sehnen und bringen Ihren Kreislauf in Schwung. Wenn Sie unter akuten Rückenschmerzen leiden, halten Sie bitte unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit den Übungen beginnen.

Rücken-Yoga besser nur mit Lehrer

Im Idealfall lassen Sie sich die Übungen von einem ausgebildeten Yoga-Lehrer zeigen und erlernen die Asanas unter seiner Anleitung, bevor Sie zuhause alleine üben. Wichtig ist, dass Sie die Grenzen Ihres Körpers erkennen und nicht versuchen, unter Schmerzen und auf Krampf die einzelnen Übungen durchzuführen. So erreichen Sie im schlimmsten Fall das Gegenteil von dem, was Sie eigentlich bewirken wollten. Rücken-Yoga ist dafür gedacht, Schmerzprävention zu leisten, nicht um akute Schmerzen zu bekämpfen. Ein entspannter Rücken ist die Grundlage für die Übungen, deshalb beginnt ein Rücken-Yoga-Programm in den meisten Fällen mit der Anfangsentspannung, bei der Sie bequem auf dem Rücken liegen. Auch am Ende der Übung steht eine Entspannungsübung, die Schluss- oder Tiefenentspannung. Darüber hinaus empfiehlt sich die Entspannung in der einfachen Bauchlage und im dahingeworfenen Fisch auf der Seite. Letzterer ist auch als Baby-Krishna-Stellung bekannt und ähnelt der stabilen Seitenlage. Dabei ist ein Bein in der Seitenlage ausgestreckt und das andere Bein angewinkelt, wodurch der Rücken entlastet wird. Ein Arm liegt angewinkelt unter dem Kopf, der andere am Körper entlang.

Als sehr angenehm wird zumeist auch das Schaukeln auf dem Rücken empfunden: Auf dem Rücken liegend, umgreifen Sie Ihre angewinkelten Beine und rollen sich vorsichtig von einer Seite auf die andere. Dadurch wird der Bereich des unteren Rückens massiert. Auch das Vor- und Zurückrollen mit angezogenen Beinen ist eine sehr wirksame Entspannungsübung für den Rücken. Weitere Übungen des Rücken-Yoga sind die Katze – bei der Sie im Vierfüßlergang zunächst ein Hohlkreuz bilden und anschließend den Rücken nach oben zum Katzenbuckel krümmen – der Fisch, der Hase und die Universalstellung. Letztere ist eine Variation der sogenannten Krokodilsübungen, seitlicher Dehnungen, die das Kreuz und den unteren Rücken entspannen. Durch die Lage in der Universalstellung werden blockierte Energien wieder zum Fließen gebracht.

Auch den Sonnengruß können Sie in Ihr Programm für Rücken-Yoga einbauen: Er wirkt ganzheitlich auf den gesamten Organismus und belebt Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Der Körper wird geschmeidiger, die Muskulatur kräftiger – und schon bald erleben Sie dank Rücken-Yoga vollkommen schmerzfreie Tage.

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