Partner-Yoga

Zu zweit geht vieles besser – das gilt auch für Yoga! Im Partner Yoga erfahren Sie eine ganz neue Dynamik und Intensität in den Yoga-Übungen: Gemeinsam mit Ihrem Partner lernen Sie, Ihre eigenen Grenzen zu überschreiten und, durch die gegenseitige Unterstützung, über sich hinaus zu wachsen. Dabei ist Partner-Yoga nicht nur für Paare geeignet: Auch die beste Freundin, ein Freund oder die Schwester können ein guter Yoga-Partner sein. Wichtige Grundlagen für den Partner Yoga sind das gegenseitige Vertrauen und die Harmonie untereinander.

Partner-Yoga

Partner Yoga ist wie tanzen: Beide Partner stimmen sich auf einander ein, führen und lassen sich führen und erlangen so ein Gefühl von Balance, Offenheit, Vertrautheit und Freude. Durch den synchronen Atem beim Partner Yoga, das gegenseitige Stützen und aufeinander Abstimmen bringen die beiden Partner die Ha-Tha-Energie zwischen einander zum Fließen. Es kommt zum Austausch der Energien zwischen den Partnern, zur Verbindung auf körperlicher und geistiger Ebene. Sehr schnell entwickeln die Partner ein sensibles Gefühl dafür, wo der jeweils andere Hilfe und Unterstützung braucht und wo man ihn fordern kann. Auch nach der Yoga-Praxis bleiben diese engen Bande bestehen.

Die gemeinsame Praxis beim Partner Yoga

Im Partner Yoga geht es nicht einfach darum, einen Partner zu haben, der einem die benötigten körperlichen Hilfestellungen gibt, einen fordert und unterstützt. Vielmehr sind die Übungen des Partner Yoga eine Zusammenkunft zwischen zwei Menschen, die einander vorurteilsfrei und bedingungslos begegnen, die sich aufeinander einlassen wollen und die sich gegenseitig vertrauen.

Am besten führen Sie die Übungen in einem gemeinsamen Raum durch, in dem sie sich beide wohl fühlen und der Ihnen die Möglichkeit gibt, vollkommen wertfrei und ohne Spannungen aufeinander zuzugehen. Bevor Sie mit den Übungen beginnen, empfiehlt sich eine Meditation zur Einstimmung auf die folgenden Übungen. Die Konzentration wird dabei nicht – wie sonst üblich beim Yoga – nur auf das Ich, das eigene Innenleben und die folgenden Übungen gerichtet, sondern auch auf den Partner, seinen Atem und das Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Die Übungen des Partner Yoga

Für den Partner Yoga gibt es eine große Vielzahl von Übungen. Schnell werden Sie feststellen, dass Grenzen, die Sie bisher als gegeben betrachtet haben, im Partner Yoga nicht mehr existieren. So gehen Sie zum Beispiel noch tiefer in die Haltung des Herabschauenden Hundes (Adoh-Mukha-Shvanasana), wenn Sie zu zweit üben. Hierfür nimmt ein Partner die Pose ein und der zweite Partner platziert seine Hände mit etwas Abstand (ca. 2 Handlängen) vor den Händen des Ersten. Die Füße stellt er auf das Becken des ersten Partners. So helfen die Übenden einander, tiefer zu sinken und die Dehnung zu verstärken. Anschließend wird getauscht.

Weitere Positionen des Partner Yoga sind die Unterstützte Kobra, bei der der eine Partner auf den Beinen des liegenden Partners zum Sitzen kommt und dann sanft dessen Arme nach hinten zieht, um den Herzraum zu öffnen, der Doppelte Krieger 2, bei dem die Partner einander gegenüber die Position einnehmen und sich bei den Händen fassen, um die Dehnung zu vertiefen, und die Vorbeuge mit Fischstellung, bei der die Partner Rücken an Rücken sitzen, der eine Partner in die Vorbeuge geht und der andere in die Fischstellung. Bei allen Übungen werden Sie spüren, wie viel tiefer Sie in die jeweilige Position sinken können, wie die Asanas effektiver ausgeführt und ihre Wirkungen verstärkt werden.

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