Luna-Yoga

Luna-Yoga

Seit jeher schon steht der Mond (Luna) in Zusammenhang mit der Weiblichkeit, mit dem weiblichen Zyklus und der Fruchtbarkeit. Schon in den alten Mythologien stand der Mond für das Weibliche und wurde als Symbol der Fruchtbarkeit verehrt. Mit Luna Yoga aktivieren Sie Selbstheilungskräfte, die harmonisierend auf den weiblichen Zyklus, die Fruchtbarkeit und die Hormone wirken. Auch Männer können Luna Yoga praktizieren: Das regelmäßige Üben (mindestens drei Monate lang täglich) soll die Fruchtbarkeit erhöhen und die Spermienqualität verbessern. So wirkt Luna Yoga gleichermaßen anregend auf die weibliche Empfängnis und die schöpferische Kraft des Mannes. Die Praxis konzentriert sich zu diesem Zweck auf den Bereich des Beckens, wo die Übungen zur Gesunderhaltung der Sexualorgane beitragen. Durch regelmäßige Praxis können so Störungen der Sexualorgane beseitigt werden.

Die Entwicklung des Luna Yoga

Die ersten Ansätze des Luna Yoga wurden in den 1970er Jahren von Aviva Steiner, einer ehemaligen Tänzerin aus Ungarn, entwickelt, die entdeckte, dass bestimmte Bewegungen den Menstruationszyklus beeinflussen. Sie konzipierte eine spezielle Gymnastik, mit der Frauen ihren Zyklus beeinflussen können sollten. In den 1980er Jahren griff die Yoga-Lehrerin und Journalistin Adelheid Ohlig diese Theorie auf und entwickelte daraus den heutigen Luna Yoga. Hierfür griff sie auf die unterschiedlichsten Traditionen zurück und integrierte Elemente des Ayurveda, des Tantra und des Yoga.

Die Praxis des Luna Yoga beinhaltet deshalb verschiedene Asanas, deren Fokus auf der Beckenregion und der Körpermitte liegt, eine vertiefte Bauchatmung, die die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Beckenorgane verbessert, sowie Meditations- und Entspannungsübungen, die den Geist zur Ruhe kommen und den Atem in seinen natürlichen Rhythmus verfallen lassen. Darüber hinaus werden aber auch Furchtbarkeitstänze aus verschiedenen Kulturen integriert, die speziell auf die Beckenorgane wirken. Hinzu kommen astrologische Aspekte, wie etwa die Betrachtung des Mondes, seiner Eigenschaften und Zyklen, aus denen die Frauen Hinweise auf ihren eigenen Zyklusverlauf ableiten können.

Die Heilkräfte des Luna Yoga

Adelheid Ohlig ist überzeugt, dass eine regelmäßige Praxis sich positiv auf den Eisprung und die Menstruation auswirken, Schmerzen und prämenstruelle Störungen mildern, die Sauerstoffzufuhr verbessern und die Hormonproduktion anregen kann. Auch ein bislang erfolgloser Kinderwunsch kann durch Luna Yoga endlich in Erfüllung gehen. Die Yoga-Praxis entspannt und stärkt den Körper gleichermaßen und schafft so beste Voraussetzungen für eine Empfängnis, die auch immer von der körperlichen und geistigen Verfassung der jeweiligen Frau abhängt.

Doch die Wirkung des Luna Yoga geht noch weit über die Verbesserung der Fruchtbarkeit hinaus. So wurde bereits beobachtet, dass sich Zysten oder Myome zurückgebildet haben und der PAP-Wert positiv auf die Übungen reagierte. Zwar gibt es bislang keine wissenschaftlichen Belege für diese Effekte, aber dass sich Luna Yoga positiv auf den gesamten Körper auswirkt, ist längst unumstritten. Die Übungen des Luna Yoga bringen Körper, Geist und Seele in Einklang und regen Kreislauf und Durchblutung an. Dadurch arbeiten alle Organe – auch die Sexualorgane – besser und effizienter. Auch die Gelenke werden geschmeidiger und die Muskeln kraftvoller. Mit zunehmender Praxis entwickelt sich auch eine Freude an der Bewegung, die sich schon bald in Lebenslust verwandelt. Das körperliche und geistige Wohlbefinden verbessert sich und psychosomatische Störungen verschwinden. Zurück bleibt ein gesunder, leistungsfähiger Körper in vollkommener Harmonie, ein Mensch, der weiß, was für ihn am besten ist, was ihm gut tut, der selbst entscheiden kann und seiner Intuition folgt – eine Fähigkeit, die heute bei vielen Menschen verloren gegangen ist.

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