Meditationstechniken

Das Wort Meditation leitet sich vom lateinischen Begriff „meditari“ ab, der so viel bedeutet wie „nachdenken, nachsinnen und überlegen“, und bezeichnet die Kunst, den Geist auf einen einzigen Punkt zu konzentrieren, ihn zu sammeln und zur Ruhe zu bringen. Angestrebt wird ein Zustand des erweiterten Bewusstseins, des Eins-Seins, des Ankommens im Hier und Jetzt.

Meditationstechniken

Das Wort Meditation leitet sich vom lateinischen Begriff „meditari“ ab, der so viel bedeutet wie „nachdenken, nachsinnen und überlegen“, und bezeichnet die Kunst, den Geist auf einen einzigen Punkt zu konzentrieren, ihn zu sammeln und zur Ruhe zu bringen. Angestrebt wird ein Zustand des erweiterten Bewusstseins, des Eins-Seins, des Ankommens im Hier und Jetzt. Die Meditation kann dabei ein Weg sein, zur Ruhe zu kommen, abzuschalten und Entspannung zu finden, oder aber Teil einer spirituellen oder religiösen Praxis sein. So gilt die Meditation im Buddhismus, Hinduismus und Jainismus als Weg zur Erleuchtung, in dem der Gläubige das Göttliche unmittelbar erfahren kann.

Die Meditation im Yoga

Auch als Yoga-Übungen dienen Meditationen einem spirituellen Zweck: Die siebte Stufe des Raja Yoga, des göttlichen Yoga, ist Dhyana, die Kontemplation in der Meditation. Im Bewusstseinszustand der Meditation spielen das menschliche Ego und alle irdischen Gedanken keine Rolle mehr, der Yogi befindet sich in einem Zustand der Zeitlosigkeit und der Verbundenheit mit dem Kosmos. Im nächsten Schritt, der letzten Stufe des Raja Yoga, erlangt der Yogi dann den überbewussten Zustand, den Zustand der Erleuchtung und der Selbstverwirklichung, in dem er sich mit der kosmischen Energie vereint.

Meditationstechniken des Yoga

Im Yoga gibt es verschiedene Meditationstechniken, die dem Yogi als Hilfsmittel dienen können, das Alltagsbewusstsein abzustreifen und einen höheren Bewusstseinszustand zu erreichen. Die wohl bekannteste Meditationstechnik ist die Achtsamkeitsmeditation (Vipassana), bei der der Yogi mit gekreuzten Beinen und geradem Rücken dasitzt und die Hände auf den Knien ruhen lässt. In der Vipassana befreit sich der Geist von allen Gedanken, Empfindungen oder Gefühlen und konzentriert sich vollkommen auf den Moment.
Meditationstechniken, die helfen können, diesen Zustand zu erreichen, sind zum Beispiel die Mantra-Meditation, bei der einzelne Wörter oder Wortgruppen im Rhythmus des Atems wiederholt werden und so der Geist im Hier und Jetzt gebunden bleibt, die Licht-Meditation (Trataka), eine der sechs Kriyas, bei der auf eine Flamme gestarrt und anschließend bei geschlossenen Augen dem Bild nachgefühlt wird und die Ausdehnungs-Meditation, bei der der Yogi sich darauf konzentriert, den Atem und damit die Lebensenergie in alle Körperteile zu senden. Auch Asanas, die lange bewegungslos gehalten werden, gelten bereits als meditativ.