Yoga-Bücher

Die Bhagavad Gita ist eines der klassischen Yoga-Bücher

„Wenn Du nicht den Satsang lebender großer Yoga Meister haben kannst, da Du in keinem Ashram lebst, oder nicht die Möglichkeit hast, einen Ashram zu besuchen, kannst Du auf das Studium von Büchern zurückgreifen, die von großen Seelen geschrieben wurden. Bücher, die verwirklichte Menschen geschrieben haben, sind indirekter Satsang. Wenn Du sie liest, bist Du in der heiligen Gesellschaft dieser großen Seelen.“ So legte der große Yoga-Meister Swami Sivananda Saraswati (1887 – 1963) seinen Schülern das Lesen von Yoga-Büchern nahe. Es ist ein großes Glück für alle, die heute ihren Yoga-Weg finden wollen, dass schon vor Tausenden von Jahren jene Texte niedergeschrieben wurden, die die noch heute gültigen Grundgedanken des Yoga fixierten. Noch heute kann man beim Lesen der klassischen Yoga-Bücher, der Bhagavat Gita oder der Yogasutra, erkennen, welche großen Geister damals am Werk waren, als der Yoga noch in den Kinderschuhen steckte. Diese Texte mögen vor mehr als 2.000 Jahren verfasst worden sein, doch sie enthalten noch immer viel Wahrheit und vieles, an dem wir uns auch in der heutigen Zeit noch orientieren können.

Die klassischen Yoga-Bücher

So ist die Bhagavad Gita eines jener Yoga-Bücher, die auch heute noch in Indien und von Yogis in aller Welt gelesen werden, obwohl es beinahe unmöglich ist, sich vorzustellen, unter welchen Bedingungen die Verse, in denen Krishna einen Kriegsherrn in den Sinn von Leben und Tod einweiht, einst geschrieben wurden. Werke wie diese lassen sich nicht einfach so lesen und verstehen. Es bedarf einer intensiven Auseinandersetzung mit den klassischen Yoga-Büchern, um sie zu interpretieren. Zahllose Gelehrte haben dies in den letzten 2.000 Jahren getan und mitunter ist es hilfreich, ihre Gedanken zu den Texten ebenfalls zu Rate zu ziehen. Das gilt für den „Gesang des Erhabenen“, die Bhagavat Gita, ebenso wie für die Yogasutra von Patañjali, die um 2.200 v.Chr. als Yogaleitfaden verfasst wurden und das Prinzip des achtgliedrigen Yoga, des Ashtanga Yoga, festhalten.

Befolgt man die Schritte, die in diesem Yoga-Buch beschrieben sind, sollte es möglich sein, das höchste Ziel, die Verwirklichung des höheren Selbst, Samadhi, die völlige Ruhe des Geistes, zu erreichen. Präziser hingegen sind die Angaben, die Swami Svatmarama in seinen Hathapradipika als Anleitung für den Hatha Yoga festgehalten hat. Der Text stammt vermutlich aus dem 14. Jahrhundert und gehört ebenso zu den klassischen Yoga-Büchern. Als ergänzende Lektüre zu diesen Werken empfiehlt sich übrigens Dr. Georg Feuersteins Buch Die Yoga Tradition, eine intensive literarische, kulturelle und philosophische Auseinandersetzung mit dem Yoga.

Moderne Yoga-Bücher für Einsteiger

Doch Yoga-Bücher müssen nicht zwingend uralt sein, um essentielles über den Yoga zu vermitteln. Ein gutes Beispiel dafür ist Licht auf Yoga: Yoga Dipika von B. K. S. Iyengar, ein moderner Klassiker und das Standardwerk zum zeitgemäßen Hatha Yoga, in dem auch Hilfsmittel wie Blöcke, Kissen und Gurte zum Einsatz kommen. Insgesamt 200 Asanas beschreibt Iyengar in diesem Buch. Wenn Ihnen das für den Anfang jedoch zu viel ist, lesen Sie stattdessen Iyengars Yoga. Der Weg zu Gesundheit und Harmonie. Diese Einführung verschafft Ihnen einen sanften Einstieg in die Yoga-Praxis und liefert neben der Anleitung auch noch viel theoretisches Wissen. Daneben gibt es noch eine Vielzahl anderer Yoga-Bücher, die speziell für Einsteiger konzipiert sind. Besonders zu empfehlen ist hier der GU-Ratgeber Yoga für Einsteiger, mit dem Sie schnell erste Erfolgserlebnisse verbuchen können. Oder Sie wagen sich gleich an die Königsklasse unter den Yoga-Büchern: Yoga: Das große Praxisbuch für Einsteiger und Fortgeschrittene von Inge Schöps ist zweifellos eines der besten Bücher zum Thema und bietet Yogis – unabhängig davon, wie weit sie bereits auf dem Yoga-Weg vorangeschritten sind – eine reiche Sammlung an Fakten und Tipps.

Praktische Yoga-Bücher: Yoga für Einsteiger von Martin Kyrein und Harry Waesse

Yoga-Bücher für jedermann und jeden Tag

Es gibt aber auch Yoga-Bücher, die dem Thema alles dogmatische nehmen. Yoga kann nämlich auch einfach nur Spaß machen, ohne dass man gleich eine Wissenschaft draus machen muss. Das beweisen zwei deutsche Damen, die sich in der Yoga-Landschaft inzwischen einen gewissen Namen gemacht haben. Eine von ihnen ist die deutsche Schauspielerin Ursula Karven und die andere ist die „Moppel-Ich“-Autorin Susanne Fröhlich. Schon seit Jahren gilt Karven als deutscher Yoga-Guru und ihre Yoga-DVDs erfreuen sich größter Beliebtheit. In ihrem Buch Yoga für dich und überall beschreibt sie 60 effektive 2-Minuten-Übungen, die Sie jederzeit und überall durchführen können. Einer Begegnung mit Ursula Karven ist auch ein anderes Yoga-Buch zu verdanken: Der Hund, die Krähe, das Om… und ich! von Susanne Fröhlich. Das heiter-freche Yoga-Tagebuch (die Dokumentation des Selbstversuchs 3 Monate Yoga) liest sich nicht nur sehr unterhaltsam, sondern revolutionierte auch die Yoga-Welt. In der Riege wichtiger Yoga-Frauen darf natürlich auch Ana Forrest nicht fehlen, die amerikanische Yoga-Königin, die in ihrem Buch Die Yoga-Kriegerin beschreibt, wie sie dazu kam, ihren eigenen Yoga, den Forrest Yoga, zu entwickeln.

Wenn Sie sich etwas näher mit den Hintergründen des Yoga und der Wirkungsweise der Asanas auf den menschlichen Körper befassen wollen, empfehlen wir die Yoga-Bücher Yoga-Anatomie von Leslie Kaminhoff und das aufwendig gestaltete Yoga-Anatomie 3D des Orthopäden und Yogaexperten Ray Long. Hier erhalten Sie überraschende Einblicke in die menschliche Anatomie und erfahren, was genau die Yoga-Praxis so wirkungsvoll macht.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern durch unsere Yoga-Bücher und hoffen, dass in unserem Yoga-Shop auch etwas für Sie dabei ist.

In unserem Yoga-Shop können Sie folgende Bücher bestellen: